Das Science Media Center nach dem Start

DIENSTAG, 29. November 2016, 10:45-12:15 Uhr, Lloyd Saal

Seit Frühjahr 2016 liefert das Science Media Center Germany (SMC) in Köln regelmäßig Angebote an registrierte Journalisten. In diesem Workshop stellt SMC-Redaktionsleiter Volker Stollorz die ersten Praxiserfahrungen und „Lessons Learned“ vor. Welche Anlässe werden ausgewählt? Welche Merkmale weisen die aufgegriffenen Themen auf? Welche Angebote werden von den Redaktionen angenommen, welche nicht?

Gesellschaftliche Wirkungen von Journalismus sind daran geknüpft, dass ein und dasselbe Thema von möglichst vielen Medien aufgegriffen wird. Nur so haben Themen eine Chance, breit wahrgenommen zu werden. Interessanterweise scheint die Konsonanz der berichteten Themen im britischen und amerikanischen  Wissenschaftsjournalismus deutlich höher zu sein als im deutschsprachigen Wissenschaftsredaktionen.

Fehlt der Wissenschaftsberichterstattung hierzulande also das, was den Politik- und Wirtschaftsressorts zu gesellschaftlicher Wirkung verhilft: dass ein und dasselbe Thema von möglichst allen Redaktionen aufgegriffen und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird? Könnte die Wissenschaftsberichterstattung hierzulande mehr Schlagkraft gewinnen, wenn sich Wissenschaftsredaktionen häufiger einig wären, was wann zum Thema werden sollte? Ist die These plausibel, dass mehr Relevanz im Wissenschaftsjournalismus durch mehr Konsonanz erreicht werden könnte?

REFERENTEN:

  • Prof. Dr. Markus Lehmkuhl, Professur für Wissenschaftskommunikation in digitalen Medien, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Dr. Norbert Lossau, Ressortleiter Wissenschaft, DIE WELT – WELT am SONNTAG, Berlin
  • Jana Schlütter, Redakteurin, Ressort Wissen & Forschen, Tagesspiegel
  • Dr. Klaus Taschwer, Redakteur Wissenschaft, Der Standard, Wien

MODERATION:

  • Volker Stollorz, Redaktionsleiter, Science Media Center Germany (SMC), Köln


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