Leitlinien für gute Wissenschaftskommunikation – andere Bereiche, andere Kriterien?

DIENSTAG, 29. November 2016, 16:00-17:15 Uhr, Borgward Saal

Sind für verschiedene Bereiche der Wissenschafts- und Medizinkommunikation auch verschiedene Qualitätskriterien nötig? Oder gibt es universelle Maßstäbe für „gute“ Wissenschaftskommunikation, an die sich alle halten sollten? Um diesen Fragen nachzugehen, sollen Leitlinien für die Bereiche PR, Gesundheitsinformation und Medizinjournalismus verglichen und diskutiert werden.

Der Siggener Kreis hat mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation und Wissenschaft im Dialog (WiD) neue Leitlinien zur guten Wissenschafts-PR erarbeitet, das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNebM) will mit Gute Praxis Gesundheitsinformation konstruktive Hilfestellung für das Erstellen von Gesundheitsinformationen anbieten, und der Medien-Doktor zielt mit seinen Kriterien auf den Medizinjournalismus.

In einer vergleichenden Analyse arbeitet der Moderator Dr. Christian Weymayr (Freier Medizinjournalist) die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Leitlinien heraus. In der anschließenden Diskussion nehmen für den Bereich PR Dr. Elisabeth Hoffmann (TU Braunschweig / Siggener Kreis), für den Bereich Gesundheitsinformation Dr. Klaus Koch (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG / DNebM) und für den Bereich Journalismus Prof. Holger Wormer (TU Dortmund) Stellung.

In der Diskussion soll es auch um praktische Aspekte gehen: Wie hilfreich sind diese Angebote für die Praxis? Treffen sie den jeweiligen Bedarf? Sind sie tatsächlich geeignet, um die gröbsten Probleme einzudämmen – oder gibt es eher Verbesserungsbedarf bei den  Verbesserungsvorschlägen? Angesichts der Vielzahl an Codizes stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob eine Art „Substrat für die Praxis“ sinnvoll sein könnte.

REFERENTEN:

  • Dr. Elisabeth Hoffmann, Leiterin Presse und Kommunikation, Technische Universität Braunschweig / Siggener Kreis
  • Dr. Klaus Koch, Ressortleiter Gesundheitsinformation, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) / Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNebM)
  • Prof. Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, Technische Universität Dortmund

VORTRAG UND MODERATION:

  • Dr. Christian Weymayr, Freier Wissenschaftsjournalist (Gutachter Medien-Doktor)


Die Präsentation der Session finden Sie hier:

B14, Weymayr: Leitlinien für gute Wissenschaftskommunikation - andere Ziele, andere Kriterien?



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