PROGRAMMPLANUNG

Wie entsteht das Programm der WISSENSWERTE?

Die Programmplanung der WISSENSWERTE erfolgt in einer Kooperation zwischen dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund und der Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK):   Programmplaner Holger Hettwer vom WISSENSWERTE-Projektbüro an der TU Dortmund und WPK-Geschäftsführer Franco Zotta sammeln den Winter über Themenideen – auch im Dialog mit den wissenschaftsjournalistischen Verbänden WPK, TELI und VMWJ. So gibt es im Januar/Februar regionale WPK-Stammtische in Stuttgart, Hamburg, Köln und Berlin, bei denen Ideen für die Konferenz diskutiert werden. (Dies ist übrigens der beste Zeitraum, um eigene Themenvorschläge einzuspeisen – gerne auch direkt an die beiden Programmplaner.)  

Die Ideen werden dann recherchiert und in konkrete Umsetzungsvorschläge für die vier Programmsäulen: Entwicklungen im Wissenschaftsjournalismus, Themen der Wissenschaft, Handwerk/Praxis und Werkstattgespräche gegossen. So entsteht bis Anfang März eine rund 15-seitige Themenliste, die vom Programmbeirat der WISSENSWERTE bei seiner jährlichen Sitzung in Dortmund intensiv diskutiert und priorisiert wird. Im Programmbeirat sind mehrheitlich erfahrene festangestellte und Freie Wissenschaftsjournalisten aus allen Mediensparten und die wissenschaftsjournalistischen Lehrstühle vertreten, aber auch die Kommunikatoren der Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen, die sich als Träger der Konferenz engagieren.

Die letztliche Entscheidung über die Themen liegt bei der Programmplanung – in Abstimmung mit der MESSE BREMEN, die die Umsetzung vor Ort verantwortet. Mit dem Votum des Beirats recherchieren Hettwer/Zotta die priorisierten Themenvorschläge und Referenten mit der passenden Expertise. Speziell zu den wissenschaftlichen Themen gibt es im Mai ein weiteres Treffen mit den Wissenschaftsorganisationen, die Experten zu den verschiedenen Themenfeldern vorschlagen. Auch diese Vorschläge bzw. Expertisen werden von den Programmplanern recherchiert und entschieden.

Dieses aufwändige Verfahren garantiert einerseits die größtmögliche Unabhängigkeit der Programmplanung. Zum anderen ermöglichen die vielfältigen Kontakte in unterschiedliche Zielgruppen, dass die Programmplaner eng verbunden bleiben mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen, die für den Wissenschaftsjournalismus essentiell sind. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl eine intensive inhaltliche Vorbereitung als auch eine kontinuierliche professionelle Beobachtung des Wissenschaftsjournalismus zentrale Voraussetzungen dafür sind, hochwertige Programmvorschläge machen zu können, die in der Tiefe und Breite das abbilden, was die WISSENSWERTE-Zielgruppen sich von dieser europaweit einmaligen Branchenplattform erhoffen. Seit der Premiere 2004 konnte das Programmbüro weit mehr als 1.000 Referenten aus aller Welt für die WISSENSWERTE gewinnen – ein einmaliges internationales Netzwerk rund um den Wissenschaftsjournalismus.

Bis zum Juni/Juli entsteht ein grobes Programmschema, so dass die meisten Referenten vor der Sommerpause eingeladen werden können. Zugleich werden die Themen in der Tiefe recherchiert, die Sessions konzeptioniert, Leitfragen erarbeitet und Dossiers für jede Session erstellt. Nun wird das Programm auch mit der aktuellen wissenschaftsjournalistischen Themenlage abgeglichen, so dass auch hochaktuelle Themen – wie etwa 2014 die Berichterstattung über Ebola – ins Programm einfließen können.

Im September/Oktober wird das Programm immer weiter verdichtet, inklusive der Briefings aller Moderatoren und Referenten. Dann entsteht auch das aufwändige Programmheft in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der MESSE BREMEN. Im hektischen November steht dann die Feinabstimmung der konkreten Umsetzung und ein wenig organisatorisches „trouble shooting“ an, vor allem feilt das Team an der Umsetzung der technischen Wünsche der rund 70 Referenten.

An dieser Stelle möchten wir uns explizit bei allen Beiratsmitgliedern für ihr Engagement bedanken!
 

PROGRAMMBEIRAT
Ein herzlicher Dank geht an alle Beiratsmitglieder:
 
Dr. Dennis Ballwieser (Wort & Bild Verlag)
Dr. Christina Beck (MPG)
Markus Becker (SPIEGEL ONLINE)
Uli Blumenthal (DLF)
Christian Böhme (BASF SE)
Dr. Veronika Hackenbroch (SPIEGEL)
Thomas Hallet (WDR Fernsehen)
Christoph Herbort-von Loeper (Leibniz)
Dr. Rolf Hömke (vfa)
Beate Koch (Fraunhofer)
Christoph Koch (stern)
Henning Krause (Helmholtz)
Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT)
Dr. Daniel Lingenhöhl (Spektrum)
Dr. Alexander Mäder (Bild der Wissenschaft)
Dr. Irene Meichsner (Freie Journalistin)
Dr. Regina Oehler (hr2)
Joachim Ortleb (Georg Thieme Verlag)
Jens Rehländer (VolkswagenStiftung)
Claudia Ruby (WPK)
Christina Sartori (Freie Journalistin)
Michael Sonnabend (Stifterverband)
Volker Stollorz (Freier Journalist)
Dr. Rembert Unterstell (DFG)
Markus Weißkopf (WiD)
Prof. Holger Wormer (TU Dortmund)


PROGRAMMPLANUNG:
Projektbüro WISSENSWERTE von TU Dortmund & WPK
Holger Hettwer M.A. | Dr. Franco Zotta
Technische Universität Dortmund
Wissenschaftszentrum Erich-Brost-Haus
Otto-Hahn-Straße 2 | 44227 Dortmund
T 0231 755 69 68 | F 0231 755 69 55
holger.hettwer@tu-dortmund.de

Programmplanung





Veranstalter

Logo Messe Bremen



Logo Bremen