Raus aus der Nische: Wir und die anderen Ressorts (Mit Podcast)

MONTAG, 28. November 2016, 14:30-16:00 Uhr, Focke-Wulf-Saal

Wer ist verantwortlich für den (gefühlten) Niedergang des Wissenschaftsjournalismus: Die anderen Ressorts (Politik, Wirtschaft, Aktuelles), die sich zunehmend der Wissenschaftsthemen bedienen, ohne die dafür notwendige Fachkompetenz und Expertise mitzubringen? Die Wissenschaftsjournalisten selbst, die zu selten Mut für Ausbrüche aus der eigenen Nische finden und nach wie vor selten in der Lage sind, wissenschaftlichen Zukunftsfragen so zu inszenieren, dass ihre Dimension einem breiten Publikum deutlich wird?

Diese Session will die Debatte „Raus aus der Nische“ weiter vorantreiben. Spot auf die ZEIT: Stefan Schmitt aus dem Ressort Wissen schickt wöchentlich Themenvorschläge für Leitartikel in die Chefredaktion – was erheblich zum relativ hohen Stellenwert des Ressorts beiträgt. Welche weiteren positiven Beispiele gibt es, wie sich Wissenschaftsjournalisten dafür engagieren, das Standing des Ressorts zu stärken?

Welche Ideen und Best-Practise-Modelle für die redaktionelle Praxis gibt es, um mehr binnenredaktionelles Bewusstsein für die Relevanz von Wissenschaftsthemen zu erzielen? Welche Kollegen haben es bereits „raus aus der Nische“ geschafft – und inwiefern eigenen sich ihre Ideen für die eigene Redaktion?       

REFERENTEN:

  • Dr. Christina Berndt, Redakteurin für Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft, RessortGesellschaft und Wochenende, Süddeutsche Zeitung
  • Werner Eckert, Leiter Redaktion Umwelt und Ernährung, Südwestrundfunk (SWR)
  • Wolfgang Scheida, Ressortleiter Leben und Wissen, WELT/N24, Berlin
  • Stefan Schmitt, Stv. Ressortleiter Wissen, DIE ZEIT

MODERATION:

  • Martin Schneider, Stv. Redaktionsleiter Wissenschaft, Südwestrundfunk (SWR) / Erster Vorsitzender, Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK)


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