Sponsored Session: Erd- und Umweltbeobachtung mit Europas Copernicus

MONTAG, 04.12.2017, 17:00-18:30 Uhr, Raum chromium

ESOC, EUMETSAT, ECWMF
Open Forum

REFERENTEN:

-      Dr. Bianca Hoersch, ESA Chief Digital Officer (ESA HQ, Paris) & ehem. ESA Sentinel 2 Mission Manager

-      Yves Buhler, Director Technical Scientific Support, EUMETSAT (Darmstadt)

-      Karl Hennermann, User Support, Copernicus ECMWF, Reading, UK

-      Moderator: Bernhard von Weyhe, ESA Communications Dept., Darmstadt

 

Die ESA: Europa im Weltraum

Die Europäische Weltraumorganisation ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die sich die zivile Nutzung und Erforschung des Weltraums zum Ziel gesetzt hat. Dies umfasst seit 50 Jahren Missionen der Weltraumwissenschaft, Forschung, Industriepolitik und praktische Anwendungen. Europas Trägerrakete Ariane, moderne Klima- & Wettersatelliten, ein Astronautenkorps, Mars-Sonden, der Rosetta-Kometenjäger sowie TV-Satellitensysteme gehen auf die ESA zurück. Auch bei Europas neuem Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm und beim Navigationsprogramm Galileo spielt die ESA eine Schüsselrolle.

Aktuell gehören der ESA 22 Mitgliedsstaaten an. Indem sie die Budgets und das Know-how der einzelnen Länder bündelt, ermöglicht die ESA die Realisierung von Projekten, die keiner der Mitgliedsstaaten jemals im Alleingang auf die Beine stellen könnte. Mehr: www.esa.de

ESA / ESOC (European Space Operations Centre)

Das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt ist ein Fachzentrum der ESA. Seit 1967 stellt ESOC den reibungslosen Betrieb der europäischen Satelliten in ihren Umlaufbahnen sicher. Das Zentrum hat bislang über 70 ESA-Missionen erfolgreich gesteuert – wie z. B. Rosetta, Smart-1, ExoMars, XMM-Newton, Gaia, Envisat, CryoSat oder die Sentinels. ESOC Kontrollräume, die mit Bodenstationen in aller Welt vernetzt sind, verfolgen und überwachen Satelliten während der gesamten Einsatzdauer, lösen Korrekturmanöver aus und steuern den Betrieb ihrer Nutzlasten. Das neue ESA-Programm für Weltraumlage-Erfassung (SSA) wird zudem von dort koordiniert. Mehr: www.esa.int/esoc_de

EUMETSAT

EUMETSAT ist die europäische Organisation für die Nutzung von Satelliten zur Wetter- und Klimabeobachtung mit Sitz in Darmstadt und vertritt 30 Mitgliedsstaaten und ein kooperierendes Mitglied.

EUMETSAT betreibt gegenwärtig vier geostationären Meteosat-Satelliten und zwei polarumlaufende Metop-Satelliten. EUMETSAT ist auch Partner in den Jason-Missionen zur hochpräzisen Meeresspiegelmessung (Jason-2, Jason-3 und Jason-CS/Sentinel-6).

Satelliten der Meteosat Reihe spielen vor allem eine wesentliche Rolle in der Überwachung von Extremwettersituationen. Gleichzeitig liefern Metop-Satelliten eine große Vielfalt von globalen Messungen, die vor allem für numerische Wettermodelle und Klimabeobachtung von Bedeutung sind.

Copernicus: Die EU hat EUMETSAT damit betraut, in ihrem Auftrag die vier Sentinel-Missionen der Copernicus-Weltraumkomponente zur Beobachtung der Atmosphäre, des Ozeans und des Klimas zu betreiben. EUMETSAT führt diese Aufgaben in Zusammenarbeit mit der ESA durch. Die Daten und Produkte der operationellen EUMETSAT-Satelliten leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und zur Überwachung der Umwelt und des Klimawandels.

Wie EUMETSAT mit den Copernicus-Services CAMS, C3S und CMEMS zusammenarbeitet, wie die Daten zur Verfügung gestellt werden à DIAS Plattform.

EUMETSAT liefert Anwendern auf der ganzen Welt Daten in Echtzeit und stellt Forschern und Anwendern ein Archiv von fast 40 Jahren an Beobachtungsdaten zur Verfügung. Mehr: www.eumetsat.int

ECMWF Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage

Das ECMWF ist sowohl Forschungsinstitut als auch ein rund um die Uhr arbeitendes Betriebszentrum, das numerische Wettervorhersagen erstellt und an seine Mitgliedsstaaten bereitstellt. Im Bereich Erdbeobachtung und Umweltinformationen betreibt ECMWF die Copernicus Services: Climate Change Service (C3S) und den Atmosphere Monitoring Service (CAMS), und trägt zum Copernicus Emergency Management Service bei.

Die Copernicus Services: von Satellitenbildern zu Anwendungen

Beispiel Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS): integriert Daten zu Luftqualität von verschiedenen Quellen, künftig auch Sentinel 5, User Stories.

Beispiel Copernicus Climate Change Service (C3S): langfristige Wetteranalyse ERA5, Klimadaten, User Stories.

Mehr: www.ecmwf.int



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